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Seid Ihr Ordnungs- bzw. Planungsfanatiker? Ich eigentlich nicht. Eigentlich. Denn seit letztem Jahr komme ich so langsam in den Dunstkreis verschiedener Planungs-und Kalendersysteme. Angefangen hat es, weil mein Mann sich beschwert hat, dass ich meine Termine nicht in unseren gemeinsamen Google-Kalender eingetragen habe. Mal ehrlich: ich liebe meinen PC, schreibe Mails, diesen Blog, recherchiere im Netz, habe auch ein Handy, aber einen Terminkalender online- und nur online zu führen ist absolut nix für mich. Das Ende vom Lied war: ich habe Termine gemacht, sie in meinen Mini-Kalender vom Kosch-Verlag eingetragen und den Google-Kalender sprichwörtlich im Internet-Nirvana versauern lassen. Was passierte, könnt Ihr Euch vorstellen: Chaos. Vor allem auch deshalb, weil mir der kleine Kalender irgendwann nicht mehr ausgereicht hat. Ich wollte gerne Listen erstellen (z.B. von gehörten Hörbüchern, Geschenkelisten, Finanzen…) und diese dann auch immer dabei haben (man weiss ja nie, was kommt). Alles in allem war der Kalender zu klein. Mein Mann, völlig entnervt hat mir dann zum Geburtstag einen Filofax geschenkt. Die Farbe und das Modell durfte ich mir selbst aussuchen. Ich habe mich für einen Filofax Personal in Dark Aqua entschieden. Ich liebe ihn! In verschiedensten Youtube-Videos habe ich mir Dekoration und Aufteilung anderer Planer angesehen und war sehr angetan, auch meinen Planer zu verzieren. Sticker, Washi, etc. gibt es ja zuhauf und einiges hat Einzug in meine Kramschublade gefunden. Leider, leider ist der Filofax nicht dafür gemacht, wirklich jedes Mal mitgenommen zu werden. Ich bin gerne auch mal ohne Handtasche unterwegs und da ist er einfach nur unpraktisch. Wieder im Internet bin ich auf Bulletjournaling aufmerksam geworden und habe es für mich ausprobiert. Es ist klasse! Wir das funktioniert, zeige ich in einem anderen Beitrag. Es ist das System für mich und das kleine Büchlein ist immer dabei. Ich habe beschlossen, diese Art der Organisation auch für meinen Job, der im Juli nach Elternzeit wieder startet, anzuwenden (da mag ich nämlich auch keinen Groupwise-Kalender führen). Dann ist alles an einem Platz und ich sehe direkt, welche Aufgaben noch zu erledigen sind.

Da das Leben aber Gott sei Dank auch aus schönen Dingen besteht, aus Zitaten der Großen, Entwicklungssprüngen der Kleinen, Hörbüchern, Büchern, gutem Essen… habe ich mir im Oktober 2014 noch einen Hobonichi bestellt. Hier gibt es keine Regeln, keine Spalte für Termine. Man kann einfach nach Herzenslust schreiben, kleben, kritzeln. Wenn ich den bis Jahresende wirklich regelmäßig füllen kann, dann werde ich mir im Oktober wieder einen bestellen. Bis jetzt sieht es gut aus, aber das Jahr ist ja noch jung 🙂

Hobonichi, Bulletjournal und Filofax

Hobonichi, Bulletjournal und Filofax

Und bei Euch?

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