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Biene von waseigenes ruft ja jeden Monat zur Schreibzeit auf. Zum letzten Thema „Demut“ ist mir nicht wirklich etwas eingefallen und darum habe ich da mal ausgesetzt. Das Thema für Mai gefällt mit wesentlich besser. Da fragt sie nämlich nach dem „Moment“ und hat dazu ein paar Fragen gestellt, die ich gerne hier beantworte.

Im Moment…

denke ich noch immer an unseren wunderschönen Familienurlaub, daran, dass ich bald nach einem Jahr Elternzeit wieder arbeiten gehe und es das letzte Mal war, dass ich zu Hause war, um einen kleinen Menschen im 1. Lebensjahr jeden Tag und jede Nacht zu begleiten. Selbst noch einmal die kleinen und großen Welten zu entdecken und die Welt durch Babyaugen zu sehen. Eine wunderbare und intensive Zeit 🙂 soooo schön!!

mag ich Avocado, Steak mit viel Zwiebeln und Kräuterbutter, Spargel, Erdbeeren, Tomate und Mozzarella und natürlich Kaffee in allen Varianten. Am liebsten jedoch mit der besten Freundin.

mag ich nicht die Zahl auf meiner Waage. Regen (den mag ich nie), dass zu wenig Zeit bleibt für Zweisamkeit und wirkliche Hobbies, dass ich keinen eigenen Schreibtisch habe und wir jeden Monat Arztrechnungen bezahlen müssen. Aber das sind eigentlich nur Peanuts, denn sonst geht’s uns wunderbar!

fühle ich mich prima und motiviert, wieder auf meine Ernährung zu achten. Irgendwann im März habe ich in meinen Kalender geschrieben, dass ich auf meinem  kgGeburtstag eine LowCarb-Torte essen will und das mit 75 kg. Bis Ende Juli wird das knapp, aber motiviert bin ich 🙂

trage ich wie immer Jeans und T-Shirt und wahlweise eine Fleecejacke. Irgendwann aber antworte ich hierauf: Rock, Shirt und Sandalen, wie immer 🙂

brauche ich nix Bestimmtes. Ein eigener Schreibtisch und etwas mehr Zeit für mich und ich wäre wunschlos glücklich. Aber zum einen kann man nicht alles haben und zum anderen muss man ja auch noch Träume haben.

nervt mich, dass die Kinder immer so früh wach sind. Ich weiß aber auch, dass ich im Juli glücklich darüber sein werde, dass ich die Kinder nicht wecken muss und wir dennoch pünktlich bei Kindergarten, Tagesmutter und auf der Arbeit sein werden. Und dass mein Mann immer das iPad blockiert 🙂

will ich Gesundheit und Glück für meine Familie, mehr Zeit für mich, mein eigenes Büro (ja, tatsächlich)

höre ich Hörbuch, wenn ich dazu komme. Hörbuch und Handarbeiten, Hörbuch und Gedoodle, Hörbuch und putzen… Alles geht leichter mit einem Hörbuch 🙂 Aktuell bin ich immer noch bei James Patterson und dem 2. Teil von Alex Cross. Aber meine „zu hören“-Liste ist lang und dank der Onleihe habe ich da Auswahl ohne Ende.

mache ich wahrscheinlich viel zu viel und nix genug. Fotobücher möchte ich noch machen, neue Rezepte ausprobieren, Inlineskaten, Fahrrad fahren, Kalender dekorieren und mal richtig einrichten, schöne Fotos schießen und das jeden Tag… Die Liste ist lang.

esse ich zu viel unsgesundes Zeug. Daher starte ich ab sofort eine neue „Keine-Süßigkeiten-Challange bis zum 26. Juni. Da wird die Kleine ein Jahr alt und dann gibt’s Kuchen 🙂

trinke ich Kaffee in allen Varianten. Am liebsten mit Butter, Kokosöl und Sahne. Und Wasser. Da freue ich mich auf die Arbeit, denn dann komme ich wieder auf meine drei Liter am Tag.

rieche ich das Meer (bin noch ein paar Tage mit den Kindern und meinen Eltern in Norddeich) und den Frühling. ERDBEEREN! Bald kommt hoffentlich der Sommer. I like 🙂

vermisse ich nichts. Alles, was mich wirklich glücklich macht ist da und alles andere, was nicht da ist, ich nicht wichtig genug

bedaure ich, dass wir ins Ruhrgebiet gezogen sind, dass ich nicht mehr an der Uni arbeite, dass wir dann doch zu wenig Zeit und zu wenig Geld haben, um uns öfter mal einen Urlaub zu gönnen. Und dass die schönen Dinge manchmal einfach zu kurz kommen.

träume ich von einem eigenen Garten, einer verspäteten Hochzeitsreise nach London. Spaziergängen am Strand. Davon, kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn man mal nix macht, von den Kindern, wie sie wachsen, ihren eigenen Weg gehen.

danke ich Gott für meine wunderbare Familie und dafür, dass es uns so gut geht. Dass wir hier in Deutschland geboren sind und keinen Krieg fürchten müssen, keinen Hunger leiden und unser Leben geniessen können. Danke ich meinen Eltern dafür, dass sie mich immer unterstützen, ich eine unbeschwerte Kindheit hatte und mir vieles erlaubt und vieles beigebracht wurde. Meinem Mann für fast 16 großartige Jahre voller wunderbarer Momente und Erinnerungen. Meinen Kindern dafür, dass sie mich jeden Tag fordern, mir aber auch jeden Tag zeigen, wie glücklich und unbeschwert sie sind. Meinen besten Freundinnen. Und zwar allen! Den dreien, die mich schon seit über 20 Jahren kennen, mich begleitet haben durch eine schwere Schulzeit, durch Trauer und größtes Glück. Mit denen es trotz monatelangem nicht-Sehen binnen Minuten so ist, als sähen wir uns jeden Tag. Und der einen besten Freundin aus dem Ruhrgebiet, die immer zuhören kann, mit mir den Beruf teilt, immer einen Kaffee für mich hat und mit der es von Anfang an so war, als würden wir uns schon ewig kennen 🙂

Diese Schreibzeit war klasse. Schaut bei Bine vorbei, macht mit… oder nicht. Ganz wie Ihr wollt 🙂

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