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Der Juni ist zwar schon über eine Woche alt, aber da die letzten Tage mal wieder vollgepackt waren, gibt es den Post erst heute. Ganz zu Anfang des Blogs hatte ich mir ja vorgenommen, jede Woche über meine Erfahrungen und Erfolge *hüst* mit LCHF (LowCarbHighFat) zu schreiben. Tja und wie Ihr lesen könnt, ist da leider nüscht draus geworden. Zwar habe ich mich die letzten Monate weitestgehend danach ernährt, aber es gab einfach zu viele Ausnahmen. Vielleicht war mein Wille nicht stark genug oder was weiss ich, jedenfalls habe ich für mich beschlossen, endgültig etwas zu ändern (wie so oft, muss ich leider gestehen). Wie das konkret aussehen soll?

Erstmal: keine Süßigkeiten. Die sind ja bei LowCarb eh keine gute Wahl, im Netz gibt es aber so tolle Blogs mit sooo vielen Rezepten, dass ich schon öfter den ein oder anderen Kuchen gebacken habe. Und obwohl diese Dinge vom Prinzip her unkritsich sind, möchte ich einfach nix Süßes essen. Das Vorhaben „ich esse nur ein Stück“ ist da leider zum Scheitern verurteilt. Da kann ich mit einer persönlichen Herausforderung, einfach gar keinen Süßkram zu essen, einfach viel besser leben. Das war also Punkt 1.

Punkt zwei wäre, sich einen Monat, bzw. bis zum Geburtstag des Huhns am 26. Juni,  nicht mehr auf die Waage zu stellen. Und das wird richtig schwer. In den letzten Jahrzehnten, muss man schon sagen, bin ich da der totale Kontrollfreak geworden. Mal sehen, ob ich das schaffe.

Punkt 3: unter 30 g KH am Tag bleiben und alles, wirklich alles, in meine Lifesum-App eintragen. Das mag vielleicht kompliziert erscheinen (und teilweise ist es einfach nur nervig), aber ich brauche da echt die Kontrolle, sonst wird das nix. Das mit den KH ist gar nicht so schwierig, nur leider sollte man auch seine Eiweißmenge im Griff haben und da hapert es gewaltig. Meist bin ich drüber und das kann die Abnahme wirklich extrem hemmen. Dank der App kenne ich aber die Werte und kann da ansetzen.

Punkt 4: Sport. Mag ich nicht. Ist Bääähh. Für mich. Bewegen tue ich mich aber gerne. Letztes Jahr habe ich mir Inliner gekauft und vor drei Wochen war ich mit meinem Schwesterherz bei einem Kurs. Ich bin zwar noch weit davon entfernt, die Dinger wirklich zu beherrschen, aber Spaß macht es mir allemal. Außerdem gehe ich gerne zugig spazieren (walken will ich das jetzt nicht nennen), ich fahre gerne Fahrrad und bin auch sonst gerne zu Fuß unterwegs. In meinem Schrank gibt es auch noch ein paar DVDs, die mir auch sehr gut gefallen. Aber, aber… die letzten Jahre hakte es da gewaltig. Meine zweite Schwangerschaft war eine tolle Ausrede und die Zeit danach auch. Aber ich habe beschlossen, was zu änderm. Ich kann nicht von 0 auf 100. Das macht für mich bei Sport keinen Sinn und von daher nehme ich mir erst einmal vor, mich 1-2x in der Woche mehr zu bewegen als jetzt. Das sollte nicht allzu schwer sein, schließlich habe ich jetzt noch drei Wochen Zeit, bis ich wieder arbeiten gehe. Das sollte reichen, um mehr Bewegung in meinen Alltag zu bringen.

Ach ja, nachdem ich mich seit Monaten gewichtstechnisch so um die 82,x bewegt habe, zeigte mir die Waage heute Morgen 80,3 🙂 (wollte mich ja nicht mehr draufstellen, aber ein Ausgangsgewicht brauche ich ja schon…).

Der Weg ist also definitiv richtig.

In meinen Kalender habe ich irgendwann im Januar folgendes geschrieben: „Auf meinem Geburtstag esse ich LowCarb-Kuchen mit 75 kg.“

Da könnte ganz vielleicht noch was draus werden 🙂

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