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P1080399Pssst… Hier schlafen noch alle….und das kann gerne noch die nächste halbe Stunde so bleiben.

Heute haben wir nicht viel vor. Ein bisschen einkaufen, ein bisschen kochen und heute Nachmittag kommt eine liebe Freundin mit ihrer Tochter zu Besuch, mein Mann ist zu einem Geburtstag eingeladen… Nichts im Vergleich zu letzter Woche und das ist auch gut so.

Arbeitstechnisch war es auch entspannter, obwohl für die kommende Woche noch so einiges auf meiner To-do-Liste steht. Ich muss noch einen inzwischen deutlich kleineren Bücherstapel einarbeiten, ein Sitzungsprotokoll und mehrere Mails schreiben, habe eine Klassenführung und muss mein Handy dazu bringen, sein Display auf dem W-Lan-Rechner auf der Arbeit darzustellen. Dier ersten Veruche gestern waren leider nicht von Erfolg gekrönt. Eine Idee habe ich noch. Mal sehen, ob das klappt. Könnte ich nämlich auch für zu Hause sehr gut gebrauchen.

Sonst war die Woche so lala. Montag habe ich mir die Zeit genommen, bei Starbucks einen Kaffee zu trinken und mein Tagebuch mal nachzutragen. Wie Ihr auf dem Foto vielleicht erkennen könnt, stammt der letzte Eintrag vom 21. und das bedeutet, dass ich mich da wohl gleich dransetzten muss, solange die Erinnerung noch halbwegs frisch ist. Dienstag war ich mit den Kindern zum Bilderbuchkino in der Bücherei und Mittwoch und Donnerstag war ich froh, bei dem Dauerregen einfach nur im Büro zu sein. Ich hasse dieses Wetter. Es macht mir Kopfschmerzen und meine Erkältung ist immer noch nicht wieder weg. Komischerweise stört mich noch nicht mal die laufende Nase, sondern das sehr leise, aber dennoch wahrnehmbare, Rauschen im rechten Ohr. Mal sehen, wann sich das wieder gibt.

Gestern wollte ich mich eigentlich mit einer lieben Kollegin zum sticken treffen, doch die Kinder waren nölig und ich einfach nur zu müde. Statt aber früh ins Bett zu gehen, habe ich mich festgelesen. Und zwar hieran:

P1080397Kennt Ihr die Bücher? Ich bin kein Fan von Graphic Novels, doch diese 9-teilige Reihe hat es mir angetan. Die Geschichte spielt in einem kleinen Dorf in Kanada in den 1920er Jahren. Sie handelt von Marie, die den einzigen Laden des Dorfes besitzt und die sich nach dem Tod ihres Mannes allein durchschlagen muss. Der Zufall bringt Ihr Serge ins Haus, mit dem sie zusammen ein Restaurant eröffnet. Die Geschichte umspannt insgesamt 6 Jahre. Was in dieser Zeit geschieht, wie sich Marie, Serge und die skurriele Dorfbevölkerung im Laufe der Jahre entwickeln, das alles ist so wunderschön beschrieben, so wunderschön gezeichnet und so spannend, dass ich die letzten beiden Bände gestern zuende lesen musste. Am Ende musste ich heulen, aber gefallen hat es mir. Da ich an der Quelle sitze, kaufe ich mir eigentlich keine Bücher. Zumindest keine Belletristik. Doch hiervon habe ich den 1. Band gestern bestellt. Ich hoffe, er ist noch lieferbar. Auf der Verlagsseite sah es so aus. Ich werde mir dann einfach jeden Monat einen Band gönnen. Mitte nächsten Jahres ist die Reihe dann komplett und bis dahin finde ich auch einen Platz, wo ich sie hinstellen kann 🙂

So, die Kinder sind wach. Die Milch beschert mir wohl noch etwa 2 Minuten Zeit, so dass ich jetzt noch schnell bei Andrea gucke, ob schon jemand wach ist.

Habt eine schöne Woche!

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