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Wie man sich am 5. des Monats so seine Zeit vertreibt, möchte Frau Brüllen bei ihrer Blogparade wissen. Gerne schreibe ich daher heute mal auf, wie ich meinen gestrigen Tag so verbracht habe. Dazu muss ich sagen, dass ich derzeit krank bin, nix mit arbeiten und der allmorgendlichen Hetze, sondern ausnahmsweise mal piano und einen Ganz zurück, weshalb Euch der Bericht wohl eher langweilen wird, aber was soll’s. Ich versuche mich trotzdem mal daran.

5:20 Uhr aufstehen (normal ist das nicht. Eher zu spät, denn meine eigentliche Aufstehzeit ist 4.35 Uhr. Daran merke ich, dass mich die Erkältung zwar nicht mehr im Würgegriff hat, ich aber immer noch zu ko bin, um mit Leichtigkeit aus dem Bett zu hüpfen). Danach Kinder wecken, waschen, anziehen (in dem Moment macht mein Rücken „knack“ und ich kann mich den Rest des Tages nur noch humpelnd fortbewegen), Frühstücksdosen packen und ab zur Tagesmutter. Heute 1. mit dem Auto und 2. erst um 8.00 Uhr, statt um 7.30 Uhr. Nachdem ich die Große in den Kindergarten gebracht habe, gönne ich mir ein Frühstück im Löscher-Café und erledige ein paar Dinge. Wie z.B. mein Einschreiben aus Japan bei der Tankstelle im Nachbarstadtteil abzuholen. Meine Aliexpress-Bestellung hatte ich schon fast vergessen. Um 11.00 Uhr bin ich zurück und versinke vor dem iPad und auf der Couch. Ich habe immer noch Rückenschmerzen. Aber alles kann ich auch nicht liegen lassen und so erledige ich zwischendurch ein bisschen Haushalt, mache mir ein schnelles Mittagessen und bin um 14:30 Uhr im Auto, um die Kinder wieder abzuholen. Zum einkaufen kann ich mich nicht motivieren und so bereite ich nur einen Hackbraten fürs Abendessen vor und schmeiße schnell den Trockner an. Gegen 15:15 Uhr ruft mich der Nachbar an. Dessen Sohn geht mit der Kleinen zur Tagesmutter und fragt, ob ich kurz aufpassen könnte, da er zum Zahnarzt muss, also der Vater, nicht der Kleine. Klar, kann ich. Ob zwei oder drei Kinder ist doch egal und die Wohnung sieht eh aus wie Sau. Putzen läuft mir nicht weg, kommt mir aber gerade in dem Moment genau so gelegen, wie einkaufen und so lege ich eine sonst nicht vorhandene „scheiß-egal-Haltung“ an den Tag (die sich unheimlich gut anfühlt), lasse die Kinder das Wohnzimmer und das Kinderzimmer verwüsten und widme mich den drei Maschinen Bügelwäsche und Inspector Barnaby, der gerade im Theater ist und sich „Amadeus“ ansieht. Zumindest ist es da, was ich von dem Hörbuch mitbekomme. Für den Nachbarn ungewöhnlich pünktlich klingelt es an der Tür und der Spielkamerad der Kleinen wird abgeholt. Die Unordnung hält sich in Grenzen und kaum ist der Hausfreund weg, kommt der Mann nach Hause. Ich räume noch die Wäsche weg, dann essen wir zu Abend. In Ermangelung von Alternativen gibt es Mais zum Hackbraten, was zwar keine kulinarische Köstlichkeit ist, aber immerhin allen schmeckt. Inzwischen ist es 18:45 Uhr und obwohl ich heute nix gemacht habe, bin ich rechtschaffen ko. Baden wollte ich eigentlich noch, doch ich entscheide mich dagegen und bringe erst die Kleine ins Bett. Um 19:30 Uhr ist auch die Große soweit und der Mann taucht ins Play-Off-Spiel der Grizzly Adams aus Wolfsburg gegen die Nürnberger ab. Ich habe so keine Lust auf Eishockey und schlafe einfach auf der Couch. Als ich wieder aufwache ist es 21.30 Uhr. Ich gehe ins Bett, meinen Rücken entlasten. Um 23.00 Uhr steht die Kleine kurz vor dem Hungertod, dem sie Gott sei Dank noch mal von der Schippe springen kann, weil ich mich aufraffe, um eine Milchflasche zu reichen. Danach ist Ruhe und der Tag vorbei. Bis auf die Rückenschmerzen war das alles ok. Es gibt halt solche und solche Tage 🙂

Eine schöne Woche Euch!

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